Chorreise ins Toggenburg – 12. Juli 2025

Bei bestem Wetter fuhren wir mit 40 Chormitgliedern um 7.30 Uhr von Küsnacht los. Unser Chauffeur Manuel steuerte den Car über die Forch und den schönen Rickenpass sicher ins Toggenburg, das wir dann bis nach Wildhaus fast komplett durchquerten. Wir genossen spektakuläre Blicke auf den Säntisgipfel, während wir uns in Serpentinen zum Klanghaus Toggenburg, unserem ersten Ziel, hochschraubten. Dort angekommen, warteten Kaffee und Gipfeli auf uns. 

Danach waren wir gut eingestimmt auf die Führung, die wir in zwei Gruppen geniessen durften. Das Klanghaus – erst kurz vor unserem Besuch nach langjährigen beharrlichen Bemühungen offiziell eröffnet – ist ein einmaliger Holzbau, in dessen Räumen viele verschiedene Klangeffekte möglich sind. Beim Singen zweier Stücke (eines von Peter Roth, dem Initiator des Klanghauses) durften wir die Akustik auf eindrückliche Art erleben.

Nach der einstündigen Führung brachen wir zu einen Spaziergang rund um den idyllischen Schwendisee auf, an dessen Ufer das Klanghaus erbaut wurde. Hungrig durch diese “Wanderung” freuten wir uns dann auf das Mittagessen im nahegelegenen Restaurant Gade. Unverhofft konnten wir sogar draussen sitzen und dabei einen von Lilo offerierten Apéro geniessen, bevor wir mit dem Hauptgericht in drei Varianten und schliesslich einem lokalen Dessert verwöhnt wurden.

Vor Abfahrt des Cars gab es noch die Möglichkeit, das Resonanzzentrum Peter Roth zu besichtigen; im Klangdom erforschten wir lokale Klänge und machten spannende “Rundum»-Hörerfahrungen.  

Gegen 15.00 waren wir dann wieder im Car und unterwegs Richtung Lichtensteig am anderen Ende des Toggenburgs. Dieses Städtchen, das 2023 den Wakkerpreis erhielt, hat ein sehr sehenswertes historisches Ortsbild, das wir im Rahmen einer Führung (wieder in zwei Gruppen) erkundeten. Unter anderem befindet sich in Lichtensteig ein Bankhaus, das als Ursprung der UBS gilt, sowie eine katholische Kirche von Walter Förderer, die in ihrer wuchtigen Betonästhetik ein wichtiges Denkmal der 1970er Jahre ist. 

Gegen 17 Uhr traten wir die Rückfahrt Richtung Küsnacht an, wobei wir nicht wie bei der Hinfahrt über den Ricken fuhren, sondern über die landschaftlich sehr reizvolle Hulftegg. Die Passhöhe liegt auf fast 1’000m, und dahinter schlängelt sich die Strasse dann ins Tösstal hinunter. Ueber Fischenthal, Gibswil und Wald erreichten wir schliesslich die Forchautobahn und waren dann auch bald wieder zu Hause in Küsnacht.

Einen ganz herzlichen Dank an Waldemar Zimmermann und Hans-Martin-Braun für die perfekte Organisation, an Waldemar für die stimmvolle Kommunikation aller Abläufe während der Reise, an Lilo Clauss für den Apéro, und nicht zuletzt an Petrus für das Wetter! Wir Sänger und Sängerinnen des Cantus Küsnacht haben diese wunderbare Chorreise mit dem spannenden und lehrreichen Programm sehr genossen! 

 

Bericht: Petra Adamaszek